Der Römertopf

Schon vor 2000 Jahren kamen unsere Vorfahren dahinter, dass Gerichte, welche im eigenen Saft schmorten, unvergleichlich besser schmecken als beim Fast-Food-Laden um die Ecke. Ok – MacD und Konsorten waren damals weitgehend unbekannt, aber ich kann mir gut vorstellen, dass der zivilisierte Römer bei all den Schlachten, Gladiatorenwettkämpfen etc. nicht auch mal ne schnelle Currywurst oder ne Schweinshaxe bevorzugt hat, die aber aus den Schnellküchen der Kohorten oftmals ziemlich fad geschmeckt haben müssen. Dabei machten es bereits die Jäger und Sammler besser, indem sie mitunter ihre Beute in einen Tonmantel legten und selbigen unter heißer Asche begruben. Das Garen hat also schon eine lange Tradition.

Lukullus - Lucius Licinius Lucullus - römischer Gourmet

Lukullus – der erste dokumentierte Gourmet und berühmter Feinschmecker seiner Zeit – kochte und garte in seiner Küche bevorzugt in Tonformen. Und das obwohl zwar der Schnellkochtopf noch nicht, wohl aber eiserne Töpfe bereits erfunden waren. Lukullus war es, der die Vorzüge eines Römertopfes prägnant zusammenfaßte, was eigentlich nie so richtig bewiesen, ihm aber zugeschrieben wurde.

Im Römertopf garen die Speisen mit einem Minimum an Flüssigkeit oder auch ohne Beigabe von Flüssigkeit. Das bedeutet, dass Saft, Aromen, Geschmack, Vitamine und Nährstoffe den Speisen voll erhalten bleiben und nicht etwa mit überschüssigem Wasser in den Lokus gespült werden. Noch interessanter wirds, wenn man diätieren muß, so wie der Schreiber dieser Zeilen im Frühjahr 2006, als Weihnachten und Ostern unübersehbare Mißhandlungen seines Alabasterkörpers vorgenommen hatten. Im Römertopf braucht man nämlich kein Fett. Schmalz, Öl oder Butter können getrost weggelassen werden, was der eigenen Figur einen gewissen Stich ins schlanke verpaßt. Will man also abnehmen oder auch nur gesund kochen, greift man am Besten zum Römertopf und verzichtet auf die Fettzugaben herkömlicher Kochrezepte.

Ein weiterer entscheidender Vorteil von einem Römertopf ist die Sauberkeit. Der gemeine Römertopf besteht wie sein Teilnamensgeber nämlich aus Topf und Deckel. Beide aus Ton übrigens. Und daher muß man nicht ständig mit argwöhnischem Blick vor dem Ofen hocken bleiben und aufpassen, dass nichts in der Gegend herumspritzt, sondern man kann sich in aller Ruhe, Olympischen Spielen, einem Schiller-Konzert oder Theo Lingen widmen. Warum Theo Lingen? Dessen Erwähnung ist ein völlig unbedeutender Zufall und geschieht nur deshalb, weil mit gerade nichts anderes eingefallen ist.

Ganz und gar spassig ist ein Römertopf, wenn es um die Vermeidung der üblichen Kochunfälle wie Anbrennen, Überkochen usw. geht. Das geht nämlich beim Garen im Römertopf nicht. Das ist auch für Gelegenheitsköche das Ei des Kolumbus, das wiederentdeckte Atlantis! Ist der Braten im Römertopf erstmal im Ofen kann nichts mehr schiefgehen.

 

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